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Artikel zum Kirchentag im Gemeindebrief Sommer 2023
38. Deutsche Evangelische Kirchentag 2023 in Nürnberg (DEKT)
Schaut hin
Der 3. Ökumenische Kirchentag ging am Sonntag, 16.05.2021 mit einem ökumenischen Gottesdienst an der Weseler Werft in Frankfurt zu Ende.
Diesmal war alles ganz anders! Wegen der Corona Pandemie konnte der Kirchentag nicht in gewohnter Form stattfinden. Das Für und Wider stand lange zur Debatte. Die EKHN und das Bistum Limburg waren sich einig: Kirche muss Präsenz zeigen, gerade in dieser Zeit. Es musste ein neuer Weg gefunden werden – und das ist hervorragend gelungen. Den „Machern“ muss man für die digitale Umsetzung großes Lob aussprechen.
Es war ganz einfach am Kirchentag teilzunehmen: mit einem Klick auf oekt.de war man kostenlos dabei.
Der Eröffnungsgottesdienst an Christi Himmelfahrt wurde live in der ARD übertragen und von 1 Millionen Menschen angeschaut. Meine Freundin Gudrun hat sich mit mir getroffen und wir haben uns den Gottesdienst gemeinsam angesehen. So hatten wir wenigstens ein bisschen Kirchentagsfeeling, konnten gemeinsam mitsingen und beten und uns an dem spektakulären Standort, auf einem Hochhauspardeck mit Blick auf die Skyline von Frankfurt, erfreuen.
Am Freitag gab es ein besonderes Highlight: extra für den Ökumenischen Kirchentag wurde ein Oratorium komponiert. Evangelische und katholische Musiker haben sich zusammengetan und so entstand dieses außergewöhnliche Werk „Eins“. Schade, dass es nicht live im Stadion mit über tausend Musikern und Sängern aufgeführt werden konnte - aber es war auch so sehens- und hörenswert! Sie können es sich noch bis zum Jahresende auf der Mediathek ansehen/hören: ich lege es Ihnen ans Herz. Sehr begeistert war ich von den flotten Rhythmen im Wechsel mit Klassik, Klezmer, in den Liedtexten wurden viele aktuelle Themen aufgegriffen.
Am Samstag gab es mehr als 80 Veranstaltungen thematischer Art:
Mir ging es an dem Samstag wie beim Kirchentag vor Ort: ich hatte die Qual der Wahl!
So saß ich schon um 8.00 Uhr mit dem Frühstück vor dem Computer und habe mir
Der Kirchentag in digitaler Form hat mir wider erwarten gut gefallen. Ich war positiv überrascht über die Vielfältigkeit, die durch die digitale Form geboten werden konnte, was live so nicht möglich gewesen wäre. Für mich war es ein erlebnisreicher Kirchentag. Der Tag am PC war zwar sehr anstrengend, aber sehr erfüllend.
Besonders gefreut hat mich, dass viele Menschen, die sonst nicht zu Kirchentagen fahren, daran teilgenommen haben. Eine Freundin von mir, war so begeistert, dass sie sich schon den Kirchentag in Nürnberg in den Kalender eingetragen hat.
Wer nicht dabei war, kann viele Beiträge noch bis Endes des Jahres anschauen unter: oekt.de in der Mediathek.
Meine Freundin Gudrun Menger: „Positiv fand ich, dass man sich zeitversetzt die Beiträge anschauen konnte; doch ein Erlebnis oder Ersatz für einen Präsenz-Kirchentag kann es niemals sein.“
Live ist live!
Es fehlte die Atmosphäre eines „normalen Kirchentages“, Zufallsbegegnungen, mit unbekannten Menschen ins Gespräch kommen, singen in der Menge, das Erlebte mit Freunden austauschen. O-Ton Volker Jung, Kirchenpräsident EKHN: „Nur wer verschiedene Sichtweisen wahrnimmt, kann auch in einer zunehmenden differenzierten Gesellschaft für Zusammenhang sorgen. Wir als Kirche wollen dazu beitragen.“
Zum Schluss noch ein paar Zahlen:
Wir alle freuen uns auf den nächsten
38. Evangelischen Kirchentag vom 7. bis 11. Juni 2023 in Nürnberg.
Da sind wir mit unserer Kirchentagsgruppe wieder live dabei!
Ursel Kunitsch

