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„Wir sind alle Kinder Gottes!“
Unter diesem Motto stand der diesjährige Abschlussgottesdienst des Konfi 3 Projekts am 25. April. Aber der Reihe nach:
15 Kinder der 3. Klasse hatten sich im Januar auf die Reise begeben, um in insgesamt sechs Gruppenstunden unseren Glauben zu entdecken. Während der Einheiten zu Gott und der Welt, der Bibel und dem Kirchenjahr kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei einer Kirchenrallye lernten wir z.B. die Laurentiuskirche von innen kennen und gestalteten einige Wochen später eigene Abendmahlsbecher. Auf Wunsch der Kinder besuchten wir Ende Februar einen Abendgottesdienst in Trebur (gehalten von Pfarrer Gärtner), den die Kinder sogar mitgestalten und die Fürbitten vortragen durften. Auch das Kirchenjahr mit seinen Festen und den zugehörigen liturgischen Farben wurde behandelt. Die letzte Gruppenstunde legte den Fokus auf die Bibel. Wir verglichen verschiedene Ausgaben für Kinder und Erwachsene miteinander und entdeckten viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In allen Gruppenstunden waren die Kinder mit Begeisterung dabei. Viele Kinder wussten schon eine ganze Menge zu den behandelten Themen, und hatten noch mehr Fragen. Am Ende jeder Einheit wurde ein kleiner Keilrahmen passend zum Thema gestaltet. Alle sechs Keilrahmen wurden am Ende zu einem großen Standkreuz zusammengesetzt. Dieses Kreuz bildete das Zentrum des Abschlussgottesdienstes.
Dieser fand schließlich in der Martin-Luther-Kirche in Astheim statt und wurde von Christina Ebenhöh gehalten. Die Kinder hatten ihren Familien, Paten und Freunden Einladungen gebastelt und so durften wir uns über eine volle Kirche freuen. Auch hier übernahmen die Kinder einen Großteil der Gestaltung:
Musikalisch begleitet von den Konfi 3- Kindern Kerstin und Carolin von der Au am Klavier zogen wir feierlich in die Kirche ein. Anhand der Bilder des Standkreuzes stellten die Kinder die einzelnen Einheiten vor und packten einen passenden Gegenstand (z.B. eine Bibel oder einen Abendmahlskelch) in eine Schatzkiste. Zentraler Bibeltext war ein Brief von Paulus, in dem er die Gemeinde in Galatien daran erinnert, dass sie alle Kinder Gottes sind und sie bittet, ihre Streitigkeiten beizulegen. Gemeinsam feierten wir Abendmahl mit Brot und Trauben und beendeten den Gottesdienst mit einem gemeinsamen „Abklatschsegen“.
Zur Erinnerung gab es für jedes Kind neben einer Urkunde eine Rose von Jericho. Diese hatten wir während unserer Einheit zum Thema Taufe bereits in der Kirche aufblühen lassen.
Nach dem Gottesdienst waren alle Kinder und ihre Gäste zum gemütlichen Beisammensein bei mitgebrachten Speisen und Getränken eingeladen. Währenddessen hatten alle Gelegenheit nochmals in verschiedenen Bibelausgaben zu stöbern oder sich einen „Mut-mach-Beutel“ zu packen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Christina Ebenhöh und an Renate Leppla für die Unterstützung während der Vorbereitungen und des Gottesdienstes.
Konfi 3 werden wir auch im nächsten Frühjahr wieder für Kinder der dritten Klassen anbieten. Getaufte und in Trebur gemeldete Kinder werden im Herbst angeschrieben, alle anderen Interessierten können sich gerne bei uns melden.
das war doch eine gute Idee unserer jüngeren Generation. Ei wir könnten doch, ähnlich wie unser Basar im November, auch vor Ostern nicht ganz so ausgiebig einen Osterkaffee im Gemeindehaus anbieten.
Und Osterdekoration, Kaffee und Kuchen der Einwohnerschaft präsentieren. Gesagt, getan im Eiltempo wurde der Kirchenvorstand über unser Vorhaben informiert und wir erhielten die Genehmigung für den Osterkaffee für den15. März 2026. Es wurde gebastelt, gehäkelt, gestrickt und eine Kuchentheke sollte es auch geben. Kuchenliste wurde erstellt und schnell kamen nicht weniger als 30 Kuchen und Torten zusammen.
Der Gemeindesaal im oberen Stock des Martin-Niemöller-Hauses wurde in ein gemütliches Kaffee umfunktioniert.
In Gruppen gestellte Tische, anders als beim November Basar, ließ den Besuchern Platz für unterhaltsame Gespräche und Begegnungen, die man längere Zeit nicht hatte. Und es kamen viele Besucher, die sich Kaffee und Kuchen schmecken ließen.
Natürlich fanden viele auch österliches Dekomaterial für die eigene Wohnung oder auch zum Verschenken, das im Erdgeschoß des Gemeindehauses hübsch aufgebaut war.
Die Clubfrauen sagen ganz herzlich D A N K E für das Kommen der vielen Besucher beim Ostermarkt und den Kaffeegästen im Gemeindehaus.
Allen Helfern und allen, die gewerkelt, gestrickt, gebastelt und gebacken haben, ein ganz herzliches Dankeschön. Wir denken, dass für jeden Besucher etwas dabei war.
Im Nachhinein können wir sagen; dass der Vorschlag für einen vorösterlichen Nachmittagskaffee im Martin-Niemöller-Haus sehr gut war und von der Einwohnerschaft gerne angenommen wurde, so dass eine Wiederholung im nächsten Jahr geplant werden kann.
Die Clubfrauen wünschen sich ja eine bauliche Veränderung im Gemeindehaus, so dass auch Ältere, Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer usw. sich bei einem gemütlichen Zusammensein barrierefrei im Gemeindesaal treffen können. Mit Unterstützung des Kirchenvorstandes wird dies hoffentlich gelingen. Eine finanzielle Unterstützung für das Projekt haben die Clubfrauen zugesagt und sparen dafür weiterhin jeden Cent.
Elfriede Schmidt
für die Clubfrauen der evangelischen Kirchengemeinde Trebur/Geinsheim
N I G E R I A ein Staat in Westafrika am Atlantik, das dreimal so groß ist wie Deutschland, war das Land, von dem Frauen verschiedener christlicher Konfessionen in diesem Jahr den Weltgebetstag vorbereitet und die Liturgie für den Gottesdienst erstellt haben.
Auch in Geinsheim wurde der Weltgebetstag 2026 im evangelischen Gemeindehaus wie jedes Jahr gemeinsam mit den katholischen Gläubigen gefeiert, 30 Frauen und 3 Männer waren der Einladung gefolgt.
„Kommt, bringt eure Last“,
war das diesjährige Thema des Weltgebetstages.
Nach der Begrüßung und Landinformation über Nigeria durch Pfarrer Markus Paul Gärtner hörten wir Musik und drei nigerianische Frauen berichteten über ihr nicht einfaches Leben in Nigeria. Viele Mädchen und junge Frauen werden früh verheiratet, eine unverheiratete Frau hat kein gutes Ansehen in der Gesellschaft. Es wird Druck auf die Frauen ausgeübt, zu heiraten und Söhne zu gebären. Wird eine Frau Witwe erfährt sie soziale Ausgrenzung.
Am Ende des Gottesdienstes wurden alle zum Essen eingeladen. Die von den Clubfrauen vorbereiteten nigerianischen Gerichte wie Bohnen mit Kochbananen und Zwiebeln, Reisgerichte, Yam Porridge mit Spinat usw. schmeckten allen ganz vorzüglich.
Für die Clubfrauen
der evangelischen Kirchengemeinde Geinsheim
Elfriede Schmidt
Die Clubfrauen übergaben den Erlös in Höhe von 4.000 Euro aus zwei Basaren an die Hospizstiftung Groß-Gerau, die durch Sina Senßfelder und Sascha Reza vertreten wurde.
Ein Bericht zum Basar 2025 finden Sie weiter unten.
Verabschiedung von Pfarrerin Lena Brugger, der langjährigen Gemeindesekretärin und Entlassung von Kirchenvorstandmitglieder in Trebur
Am 14. Dezember 2025 fand in der evangelischen Laurentiuskirche Trebur ein feierlicher Gottesdienst statt, um Pfarrerin Lena Brugger nach vier engagierten Jahren in unserer Gemeinde zu verabschieden. Ab Januar 2026 übernimmt sie eine halbe Pfarrstelle in Mainz Bretzenheim und wird als Pfarrerin für Innovation im Dekanat Mainz tätig sein.
Dekanin Heike Mause gestaltete den Gottesdienst mit und entließ Pfarrerin Brugger aus dem Kirchendienst des Dekanats Groß-Gerau / Rüsselsheim.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurden nicht nur Pfarrerin Lena Brugger verabschiedet, sondern auch unsere langjährige Gemeindesekretärin, die über viele Jahre hinweg wertvolle Arbeit geleistet hat. Zudem wurden vier Mitglieder des Kirchenvorstandes von Pfarrer Markus Paul Gärtner aus ihrem Amt entlassen, die sich über lange Zeit engagiert und unsere Gemeinde mitgestaltet haben.
Anschließend an den Gottesdienst waren die Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, um sich persönlich zu verabschieden und gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückzublicken.

C.N.
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ist barrierefrei !
Die evangelische Kirchengemeinde Trebur freut sich, in Geinsheim an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ihren neuen Personenhublift präsentieren zu können. Bereits am 22. November wurde der Lift wie versprochen von „Dina“ Schwarz eingeweiht, und am 8. Dezember fand der offizielle Presse-Termin statt, bei dem auch zahlreiche Seniorinnen und Senioren den Lift unter die Lupe nahmen und ausprobierten.
Die erfahrene Architektin Iris Schäfer, die bereits bei früheren Projekten der Gemeinde mitwirkte, erklärte, dass der Hublift eine Höhe von 80 Zentimetern überbrückt und sich die Gesamtkosten für Planung und Bau auf rund 70.000 Euro belaufen. Die Finanzierung wurde von der Kirchengemeinde und der Landeskirche übernommen.
Für die Genehmigung des barrierefreien Zugangs zur Kirche war eine Vergrößerung der Treppenplattform erforderlich, wodurch die Treppe insgesamt verlängert werden musste, um einem Rollstuhl genügend Platz zum Manövrieren zu geben. Um die Verlängerung bauen zu können war das Einverständnis der politischen Gemeinde Trebur nötig, da das Gelände um die Kirche herum Gemeindeeigentum ist. Für die sofortige Zustimmung bedanken wir uns sehr herzlich.
Mit dem neuen Lift wird die Teilnahme an Gottesdiensten und Veranstaltungen nun barrierefrei ermöglicht. Denn es ist heute ein absolutes No-Go, wenn Menschen mit Gehbehinderungen keinen Zugang zu öffentlichen Gebäuden erhalten.
Die Zusammenarbeit mit Firmen aus dem eigenen Ort und Umgebung, wie der Steinmetz Weber aus Rüsselsheim, der Treppenlift-Firma Schmidt aus St.-Leon-Roth und Elektro Lang aus Geinsheim unterstreicht die regionale Verbundenheit.
Die Kirchengemeinde freut sich über diese Verbesserung und bedankt sich bei allen Beteiligten. Ab sofort steht der Hublift allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.


