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© Rolf Oeser / fundus.media
Sorgt euch um nichts, sondern bringt eure Anliegen im Gebet vor Gott, und sein Friede wird eure Herzen bewahren. (Philipper 4, Vers 6 bis 7)
Die Kraft des Gebets zeigt sich darin, dass es uns in Zeiten der Unsicherheit trägt. Es verbindet uns mit anderen und öffnet unseren Blick, sodass wir nicht nur Trost finden, sondern auch über uns hinauswachsen und neuen Mut schöpfen.
Gebete sind ein zentraler Ausdruck unseres Glaubens. Sie geben uns Halt und verbinden uns mit Gott. Es gibt jene, die offen nach außen treten, und andere, die still für sich beten. Beide Wege sind gleich wertvoll, denn beide tragen dazu bei, unseren Glauben zu leben.
Wir können in der Bibel oder im Gesangbuch festgeschriebene Texte beten, gemeinsam im Gottesdienst oder im Alltag, zum Beispiel morgens und abends oder in besonderen Situationen. Ebenso können wir frei sprechen, im persönlichen Dialog mit Gott, und so unsere eigenen Worte finden.
Im Gottesdienst ist das Gebet zentral. Das Fürbittengebet ist ein Gebet für andere. Wir bitten für sie um Beistand, Kraft, um ein besseres Leben, einen respektvollen Umgang miteinander und mit Gottes Schöpfung.
Das Vaterunser, das Jesus uns gelehrt hat, ist das bekannteste Gebet, das uns immer wieder im Gottesdienst verbindet. Wenn wir aus tiefem Herzen beten, ist es kein Wunschzettel, sondern ein ständiges Gespräch mit Gott, das uns überall und jederzeit begleitet.
In einem Gebet treten wir in diesen Dialog, wir loben ihn, bitten um Beistand, danken für seine Gaben und jeden neuen Tag, unsere Sorgen und Ängste sprechen wir aus, oder wir suchen einfach in der Stille seine Nähe. So wird dieses Gebet zu einem persönlichen Gespräch, das uns stärkt, lenkt und uns in Gottes Gegenwart hält.
Den Aspekt des Zuhörens, vergessen wir oft, doch
Beten ist mehr als nur reden – es ist ebenso ein Zuhören
Vaterunser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen